
Dortmund | Westfalenhalle | 8. November 2025
Ein Bericht mit Fotos von Mandy Dutsch
Am 8. November war ich für Deutsche Mugge in der Westfalenhalle in Dortmund, wo Till Lindemann im Rahmen seiner "Meine Welttour" ein Konzert spielte. Schon bevor er die Bühne betrat, hatte der Abend ordentlich Kraft. Um 20:15 Uhr eröffnete die Vorband Aesthetic Perfection das Konzert und lieferte ein powervolles, energiegeladenes Set, das irgendwo zwischen Heavy Metal, Rock und Industrial hin- und herschoss. Die Jungs haben die komplette Halle mitgerissen, sodass eigentlich jeder, der da war, sofort in bester Stimmung war und man richtig gespürt hat, wie sich die Spannung auflud.

Aesthetic Perfection
Um Punkt 21:00 Uhr gab es dann ein gewaltiges instrumentales Intro, der Vorhang fiel und die Show begann. Auf der Leinwand im Hintergrund tauchten die Umrisse unbekleideter Frauen auf, was für mich diese typische Lindemann-Provokation darstellte. Davor stand Till auf einem Podest, komplett in Leder, links und rechts jeweils zwei Nonnen an seiner Seite. Auf der Hauptbühne standen je zwei Gitarristen, ebenfalls in voller Leder-Montur. Genau da wusste jeder: Das wird ein wilder Abend.
Mit "Intro" und "Fat" startete er in die Setlist, die insgesamt aus zwanzig Songs bestand und von Anfang bis Ende ein Härtegrad war. Die frühen Stücke wie "Und die Engel singen", "Schweiss", "Altes Fleisch" und "Golden Shower" hat er mit einer Intensität rausgehauen, die sofort klargemacht hat, dass er richtig Bock auf diesen Abend hatte. Besonders bei "Sport frei" hat er sich über die Bühne bewegt, als würde er selbst im Ring stehen; alles an der Performance wirkte kraftvoll, exakt und gleichzeitig völlig losgelöst. Immer wieder tauchten links und rechts auch Background-Tänzerinnen auf, erotisch und zugleich künstlerisch angezogen, die zusätzliche Spannung und Dynamik in die Show brachten. Die Stimmung im Saal war unfassbar! Man merkte, wie sehr die Leute diese Mischung aus Härte, Provokation und humorvoller Selbstinszenierung liebten. Sogar die Fans passten sich dem Dresscode von Till Lindemann an, und in der ersten Reihe standen zwei Fans als Nonnen verkleidet, welche absolut abgegangen sind.
Danach folgte "Tanzlehrerin". Dies performte Till unter blau-lilanen Laserstrahlen, die perfekt zu dem Song passten und die ganze Halle in eine Art Neon-Tanzfläche verwandelten. Bei "Blut" war die Bühne komplett rot erleuchtet, als hätte jemand das ganze Set in eine riesige Warnlampe getaucht, bevor Till kurz hinter der Bühne verschwand, um sich für "Allesfresser" umzuziehen. Genau bei diesem Song kam dann auch das Ritual, auf das viele schon gewartet hatten: Die Background-Tänzer warfen Sahnetorten in die Menge und ja, es ist wirklich passiert. Die Leute waren von oben bis unten voll mit Torte, aber alle haben gefeiert, gelacht und es genossen, Teil dieser verrückten Tradition zu sein.

Till Lindemann
Einer der absoluten Höhepunkte folgte mit "Platz Eins". Dafür kam Till in einer riesigen Plastikkugel auf einem rollbaren Podest von der Seite der Halle hereingefahren. Die Kugel wurde in wechselnden Farben angestrahlt, während er sich darin durch den Innenraum bewegte und mit den Fans interagierte, die weiter hinten standen. Diese Aktion war nicht nur spektakulär, sondern auch ein starkes Zeichen, dass er möglichst nah an seinen Leuten sein will - egal wie groß die Halle ist. Danach ging es für ihn wieder zurück auf die Bühne, wo er die letzten Songs des Abends spielte, darunter "Skills in Pills", "Übers Meer", "Knebel" und "Fish On". Als Abschluss kam "Ich hasse Kinder", das er noch einmal mit voller Energie rausfeuerte.
Nach dem letzten Ton bedankte er sich sichtbar zufrieden beim Publikum, die Bühne wurde abgedunkelt - und dieser völlig durchgeknallte, kraftvolle, provokante, aber unfassbar gut gemachte Konzertabend ging zu Ende. Ich bin mit einem fetten Grinsen aus der Halle gegangen und ziemlich sicher, dass es den meisten anderen genauso ging.

Aesthetic Perfection
Um Punkt 21:00 Uhr gab es dann ein gewaltiges instrumentales Intro, der Vorhang fiel und die Show begann. Auf der Leinwand im Hintergrund tauchten die Umrisse unbekleideter Frauen auf, was für mich diese typische Lindemann-Provokation darstellte. Davor stand Till auf einem Podest, komplett in Leder, links und rechts jeweils zwei Nonnen an seiner Seite. Auf der Hauptbühne standen je zwei Gitarristen, ebenfalls in voller Leder-Montur. Genau da wusste jeder: Das wird ein wilder Abend.
Mit "Intro" und "Fat" startete er in die Setlist, die insgesamt aus zwanzig Songs bestand und von Anfang bis Ende ein Härtegrad war. Die frühen Stücke wie "Und die Engel singen", "Schweiss", "Altes Fleisch" und "Golden Shower" hat er mit einer Intensität rausgehauen, die sofort klargemacht hat, dass er richtig Bock auf diesen Abend hatte. Besonders bei "Sport frei" hat er sich über die Bühne bewegt, als würde er selbst im Ring stehen; alles an der Performance wirkte kraftvoll, exakt und gleichzeitig völlig losgelöst. Immer wieder tauchten links und rechts auch Background-Tänzerinnen auf, erotisch und zugleich künstlerisch angezogen, die zusätzliche Spannung und Dynamik in die Show brachten. Die Stimmung im Saal war unfassbar! Man merkte, wie sehr die Leute diese Mischung aus Härte, Provokation und humorvoller Selbstinszenierung liebten. Sogar die Fans passten sich dem Dresscode von Till Lindemann an, und in der ersten Reihe standen zwei Fans als Nonnen verkleidet, welche absolut abgegangen sind.
Danach folgte "Tanzlehrerin". Dies performte Till unter blau-lilanen Laserstrahlen, die perfekt zu dem Song passten und die ganze Halle in eine Art Neon-Tanzfläche verwandelten. Bei "Blut" war die Bühne komplett rot erleuchtet, als hätte jemand das ganze Set in eine riesige Warnlampe getaucht, bevor Till kurz hinter der Bühne verschwand, um sich für "Allesfresser" umzuziehen. Genau bei diesem Song kam dann auch das Ritual, auf das viele schon gewartet hatten: Die Background-Tänzer warfen Sahnetorten in die Menge und ja, es ist wirklich passiert. Die Leute waren von oben bis unten voll mit Torte, aber alle haben gefeiert, gelacht und es genossen, Teil dieser verrückten Tradition zu sein.

Till Lindemann
Einer der absoluten Höhepunkte folgte mit "Platz Eins". Dafür kam Till in einer riesigen Plastikkugel auf einem rollbaren Podest von der Seite der Halle hereingefahren. Die Kugel wurde in wechselnden Farben angestrahlt, während er sich darin durch den Innenraum bewegte und mit den Fans interagierte, die weiter hinten standen. Diese Aktion war nicht nur spektakulär, sondern auch ein starkes Zeichen, dass er möglichst nah an seinen Leuten sein will - egal wie groß die Halle ist. Danach ging es für ihn wieder zurück auf die Bühne, wo er die letzten Songs des Abends spielte, darunter "Skills in Pills", "Übers Meer", "Knebel" und "Fish On". Als Abschluss kam "Ich hasse Kinder", das er noch einmal mit voller Energie rausfeuerte.
Nach dem letzten Ton bedankte er sich sichtbar zufrieden beim Publikum, die Bühne wurde abgedunkelt - und dieser völlig durchgeknallte, kraftvolle, provokante, aber unfassbar gut gemachte Konzertabend ging zu Ende. Ich bin mit einem fetten Grinsen aus der Halle gegangen und ziemlich sicher, dass es den meisten anderen genauso ging.
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