Wieder zurück:

Leipzig | Haus Auensee | 20.11.2025

Leipzig | Haus Auensee | 20.11.2025
Ein Konzertbericht von Patrick Heise
Ja, er ist nach fast zehnjähriger Pause mit neuen und auch vielen älteren Songs wieder zurück: der Graf von UNHEILIG. UNHEILIG ist ja nicht nur der Graf, sondern eigentlich eine Band, und aus der Zeit vor der großen Pause sind neben dem Grafen aus der alten Zeit auch wieder Henning Verlage als Keyboarder und Produzent und Christoph "Potty" Potthast an den Drums dabei. Der alte Gitarrist "Licky" konnte beim Comeback aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen leider nicht dabei sein, aber der neue Gitarrist, Mike, erwies sich auch als Könner an seinem Instrument.
Ich habe UNHEILIG schon mehrfach live erlebt und dieses Mal waren die Pausen zwischen den Titeln kürzer und weniger. Es klang auch irgendwie live-haftiger … Das Schlagzeug und die Gitarre waren wuchtiger und es gab im Arrangement weniger Einspielungen vom Computer. Ich selbst bin auf UNHEILIG so um 2007 herum aufmerksam geworden, kannte auch schon die Weihnachts-CD, und 2010 habe ich die Band auf der "Große Freiheit-Tour" zum ersten Mal live erlebt. Und dann stand ich fast jedes Jahr ein Mal vor der Bühne - bis zum Rückzug 2016, was ich damals natürlich schade fand. Aber ganz untätig waren sie ja zwischenzeitlich auch nicht: Henning Verlage wirkte in etlichen Projekten mit und auch der Graf brachte sich im Hintergrund z. B. bei Sotiria mit ein.

Die Anfänge (2001) ...
Sotiria alias Eisblume (so nannte sie sich früher mal) war auch der erste Support Act des Abends im komplett ausverkauften Haus Auensee, aber leider bekam ich davon nur noch den Schluss mit, da bei der Anfahrt rings um das Haus Auensee ein langer Stau war. Zweiter Support Act war die Sängerin Sophia mit einem sehr schönen Akustik Set, begleitet wurde sie von einem Gitarristen und einem Keyboarder.
Und dann kam wieder der typische UNHEILIG-Countdown: ein Nebelhorn ertönte lautstark, als Countdown-Lieder zauberten "Wie einst Lili Marleen" und "Für mich soll's rote Rosen regnen" ein Lächeln in die Gesichter des Publikums, und nach einem Runterzählen auf Null wurde dann "Wieder zurück", eine flotte Uptempo-Nummer aus dem im nächsten Jahr erscheinenden neuen Album "Liebe Glaube Monster" live gespielt. Und der Band war dabei die Spielfreude sichtlich anzusehen.
... und heute
Im weiteren Verlauf kamen dann natürlich viele seiner großen Hits wie "Unter Deiner Flagge ", das hymnische "Große Freiheit", "Wir sind alle wie eins", "An Deiner Seite", aber auch neue Stücke wie "Wunderschön" und "Löwin" zum Vortrag. Erfreulicherweise fehlten viele ältere und bekannte Stücke wie "Feuerengel ","Freiheit " oder "Maschine" nicht. Ganz besonders freute es mich, dass "Spiegelbild" jetzt wieder live performt wird. Speziell bei diesem Song kann sich bei einer UNHEILIG-Mugge jeder Musiker doch mal so richtig an seinem Instrument austoben! Mit "Geboren um zu leben" endete dann der normale Konzertteil und als Zugaben kamen dann das schon erwähnte "Wunderschön", "Für immer" und mit "Mein Stern" oben drauf. Gegen 22:45 Uhr ging damit ein toller Konzertabend zu Ende und ich fuhr dann "Wieder zurück" nach Hause.
Jetzt bin ich sehr gespannt auf das neue Album, hoffe aber auch sehr, dass dort nicht nur Radio- und Silbereisen-Show-taugliche Lieder drauf sind, sondern auch richtige Kracher wie "Spiegelbild" oder "Maschine". Etwas irritierend sind Auftritte der UNHEILIGen, die ursprünglich ja aus dem Bereich der Neuen Deutschen Härte und dem Alternative Rock kommen, beim Schlagerfest in der ARD und bei Giovanni Zarella im ZDF am Ende schon, und lassen sowas befürchten …
Ich habe UNHEILIG schon mehrfach live erlebt und dieses Mal waren die Pausen zwischen den Titeln kürzer und weniger. Es klang auch irgendwie live-haftiger … Das Schlagzeug und die Gitarre waren wuchtiger und es gab im Arrangement weniger Einspielungen vom Computer. Ich selbst bin auf UNHEILIG so um 2007 herum aufmerksam geworden, kannte auch schon die Weihnachts-CD, und 2010 habe ich die Band auf der "Große Freiheit-Tour" zum ersten Mal live erlebt. Und dann stand ich fast jedes Jahr ein Mal vor der Bühne - bis zum Rückzug 2016, was ich damals natürlich schade fand. Aber ganz untätig waren sie ja zwischenzeitlich auch nicht: Henning Verlage wirkte in etlichen Projekten mit und auch der Graf brachte sich im Hintergrund z. B. bei Sotiria mit ein.

Die Anfänge (2001) ...
Sotiria alias Eisblume (so nannte sie sich früher mal) war auch der erste Support Act des Abends im komplett ausverkauften Haus Auensee, aber leider bekam ich davon nur noch den Schluss mit, da bei der Anfahrt rings um das Haus Auensee ein langer Stau war. Zweiter Support Act war die Sängerin Sophia mit einem sehr schönen Akustik Set, begleitet wurde sie von einem Gitarristen und einem Keyboarder.
Und dann kam wieder der typische UNHEILIG-Countdown: ein Nebelhorn ertönte lautstark, als Countdown-Lieder zauberten "Wie einst Lili Marleen" und "Für mich soll's rote Rosen regnen" ein Lächeln in die Gesichter des Publikums, und nach einem Runterzählen auf Null wurde dann "Wieder zurück", eine flotte Uptempo-Nummer aus dem im nächsten Jahr erscheinenden neuen Album "Liebe Glaube Monster" live gespielt. Und der Band war dabei die Spielfreude sichtlich anzusehen.
... und heute
Im weiteren Verlauf kamen dann natürlich viele seiner großen Hits wie "Unter Deiner Flagge ", das hymnische "Große Freiheit", "Wir sind alle wie eins", "An Deiner Seite", aber auch neue Stücke wie "Wunderschön" und "Löwin" zum Vortrag. Erfreulicherweise fehlten viele ältere und bekannte Stücke wie "Feuerengel ","Freiheit " oder "Maschine" nicht. Ganz besonders freute es mich, dass "Spiegelbild" jetzt wieder live performt wird. Speziell bei diesem Song kann sich bei einer UNHEILIG-Mugge jeder Musiker doch mal so richtig an seinem Instrument austoben! Mit "Geboren um zu leben" endete dann der normale Konzertteil und als Zugaben kamen dann das schon erwähnte "Wunderschön", "Für immer" und mit "Mein Stern" oben drauf. Gegen 22:45 Uhr ging damit ein toller Konzertabend zu Ende und ich fuhr dann "Wieder zurück" nach Hause.
Jetzt bin ich sehr gespannt auf das neue Album, hoffe aber auch sehr, dass dort nicht nur Radio- und Silbereisen-Show-taugliche Lieder drauf sind, sondern auch richtige Kracher wie "Spiegelbild" oder "Maschine". Etwas irritierend sind Auftritte der UNHEILIGen, die ursprünglich ja aus dem Bereich der Neuen Deutschen Härte und dem Alternative Rock kommen, beim Schlagerfest in der ARD und bei Giovanni Zarella im ZDF am Ende schon, und lassen sowas befürchten …
Fotostrecke:
Wir hatten für den Abend leider
keine Fotoerlaubnis, darum muss
dieser Bericht ohne aktuelle
Konzertbilder auskommen ...
keine Fotoerlaubnis, darum muss
dieser Bericht ohne aktuelle
Konzertbilder auskommen ...
