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Count Jaye & The Hard Beats: "Two States Of Mind" (Album)

lp13 20250603 1287550120VÖ: 15.04.2025; Label: Flasher Factory; Katalognummer: ohne; Musiker: Jaye Muller (Gesang, alle Instrumente außer …), Rey G. Basalo (Trompete), Michelle Omba und Morefield (zus. Gesang), Rio (Leadgesang bei Titel 6 und 11), Jay Jay Ybañez (Leadgesang bei Titel 9); Musik, Texte und Produktion: Jaye Muller; Bemerkung: Dieses Album ist auf CD, Schallplatte und digital als Stream und Download erhältlich;

Titel:
"Two States of Mind", "Museum of my Live", "That`s a Promise", "A second Chance", "Boy in Love", "I must Confess", "Muffled Dumb and Barefoot", "Never Mind the Serpent Soul", "Caught in Between", "Fear of Loss", "What Do You Want?"


Rezension:


Jens Müller aka Jaye Muller hat sich wieder ans Werk gemacht und ein neues Album aufgenommen. Drei Jahre nach der Veröffentlichung seines letzten Albums "You Belong To You" erschien bereits am 15. April 2025 "Two States of Mind". Doch nicht etwa, weil er laut Vertrag liefern musste, sondern weil er Bock darauf hatte. Weil es Dinge gab, die aus ihm heraus und an die Ohren der interessierten Hörer mussten.

Etwas erstaunt war ich, als ich das Cover des Albums sah. Man sieht einen ziemlich jungen Jens darauf, und es ist dunkel und mystisch. Tatsächlich stammt es aus einem Shooting Anfang der 1990er Jahre. Doch wenn es sich noch richtig anfühlt und noch gefällt, warum es nicht nutzen. In dem Album geht es zusammenfassend gesagt thematisch um das Gefühl, wenn man selber etwas im Ungleichgewicht ist und nicht so recht weiß, was man möchte und wohin es gehen. Der Opener und namensgebende Song "Two States of Mind" begrüßt den Hörer gleich mit einem richtigen Brett und gibt das Gefühl, als würde man schon eine halbe Stunde zuhören und wäre mittendrin.
"That`s a Promise" ist ein wunderschönes Duett, welches Jaye mit seiner Ehefrau singt. "A Second Chance" ist auch eher eine ruhige Nummer. Doch etwas mehr Power bekommt man mit dem Stück "Boy in Love", aber auch mit "Serpent Soul". Es gibt sogar zwei Querverweise auf Jays` Vergangenheit. "Boy in Love" erschien bereits auf seinem Debüt-Album "J", das er 1989 bei AMIGA veröffentlichte. "That´s a Promise" lag schon lange in der Schublade und handelt vom Ende der ehemaligen DDR, kam aber erst jetzt zur Geltung.

Ich mag an der Scheibe, dass sie sich in keiner Minute langweilig anhört. Man bekommt einen guten Energieschub und kann aber auch mal kurz durchatmen. Es ist nicht rundgelutscht wie so einige andere Veröffentlichungen, weil Jaye sich nicht um den Mainestream schert. Es ist ehrlicher, handgemacher und manchmal etwas dreckig klingender Rock, was heutzutage oftmals auf der Strecke bleibt. Die gute dreiviertel Stunde mit 11 Songs ist es auf jeden Fall wert, ins Hören dieses Albums zu investieren.
(Antje Brandt)








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