
Ein Beitrag von Frank Kinzig Mit Fotos von Archiv CASNews und Nicola Reder
Wie wir bereits im Jahre 2023 schon öffentlich gemacht haben, wollen wir uns vermehrt In die Jugend- und Nachwuchsförderung einbringen. Darum stellte unser Kulturverein "Musik aus Deutschland e.V." dem Jugendamt der Stadt Castrop-Rauxel Anfang des Jahres 2024 mehrere Konzepte zur Kinder- und Jugendförderung vor. Darunter befanden sich die Planung für einen "Tanztee" für alle Generationen, für eine Mehrgenerationen-Band (Neben dem Musikmachen sollten auch Themen wie die Organisation von Konzerten, der Umgang mit Ton- und Lichttechnik sowie Auftritte prominenter Gastdozenten, die ihre Erfahrungen aus der Musikszene weitergeben, Teil dieses Angebots sein) sowie Unterrichtsangebote für Kinder aus sozial schwachen und geflüchteten Familien. Die Projekte sollten die Arbeit im Jugendzentrum "BoGi's" ergänzen und ehrenamtlich durchgeführt werden. Die Konzepte passten inhaltlich zum Kinder- und Jugendförderplan der Stadt. Auch die im "BoGi's" befindlichen Räume sind für unsere Angebote ideal, zumal wir leider auch feststellen mussten, dass der dort vorhandene, vollständig ausgestattete Musikraum bislang wenig genutzt und teilweise auch zweckentfremdet wird.

Das "BoGi's" an der Leonardstraße in Castrop-Rauxel
Schwierige Kontaktaufnahme mit einem Mitarbeiter des Jugendzentrums
Zur Umsetzung vermittelte das Jugendamt unseren Mitgliedern Christian und Dietmar den Kontakt zu einem Mitarbeiter des Jugendzentrums, der auch für die Freizeitangebote zuständig ist. Bereits das erste Treffen im März 2024 ist problematisch verlaufen - der Mitarbeiter erschien nicht zum vereinbarten Termin und sagte diesen auch nicht ab. Auch im darauffolgenden Gespräch zeigte er wenig Interesse am Projekt. Er verabschiedete uns mit den Worten, wir mögen uns mit den fertigen Konzepten wieder bei ihm melden und dann Termine absprechen, wann wir damit ins "BoGi's" gehen können.
In den folgenden Monaten war eine erneute Kontaktaufnahme mit dem Mitarbeiter kaum möglich. Erst kurz vor den Sommerferien kam ein Gespräch zustande. Dabei hatte uns der Mitarbeiter erklärt, man habe sich mit dem Thema im Hause noch nicht beschäftigt und könne vor den Ferien keine Termine abstimmen. Der Ton der Gespräche wurde zunehmend unfreundlicher. Nachdem unser Vorsitzender Christian schließlich das Jugendamt über die Schwierigkeiten informierte, erhielt er eine Nachricht des betreffenden Mitarbeiters, in der ihm mitgeteilt wurde, er solle nicht glauben, noch einmal in "dessen Haus" (!) zu kommen, denn er lasse sich nicht bei seinen Vorgesetzten "anschwärzen". Die Mitteilung wurde kurz darauf aber wieder gelöscht. Das Jugendamt erklärte im Anschluss, dass eine Zusammenarbeit mit uns nun doch nicht möglich sei.
Mediation ohne Durchbruch
Daraufhin schalteten wir die Lokalpolitik in Persona eines Ratsmitglieds der FDP ein, das ein klärendes Gespräch zwischen allen Beteiligten organisierte. Im Spätsommer 2024 trafen sich Vertreter der FDP, des Jugendamts (darunter die Leiterin, Frau Regina Kleff) und unseres Vereins zu einem Vermittlungsgespräch. Dabei wurde seitens des Jugendamtes das Verhältnis zum Mitarbeiter des Jugendzentrums als Hauptproblem genannt. Obwohl wir in dem Gespräch betonten, offen für eine Zusammenarbeit zu sein, kam es zu keinem klaren Ergebnis.
Tanztee startet - weitere Projekte liegen auf Eis
Im Herbst 2024 erhielten wir schließlich die Genehmigung, den Tanztee testweise im "BoGi's" zu veranstalten. Dies geschah allerdings mehr oder weniger durch die Fürsprache des eben erwähnten Lokalpolitikers der FDP. Die Veranstaltung fand schließlich bis Frühjahr 2025 regelmäßig sonntags statt - ohne Beteiligung der Belegschaft des "BoGi's" und in Eigenregie unseres Vereins und dem Bürgerfernsehen CAS-TV. Die Veranstaltungen waren oft so gut besucht, dass zeitweise ein Einlassstopp verhängt werden musste. Im Mai 2025 wurde der Tanztee in eine größere Location verlegt und wird seither gemeinsam mit einer lokalen Tanzschule fortgeführt.
Parallel dazu hoffte unser Verein nun darauf, dass wir weitere, uns eigentlich zugesagte Projekte wie die Mehrgenerationen-Band umsetzen dürfen. Doch entsprechende Anfragen blieben bis heute ohne Rückmeldung oder wurden erst Wochen später ohne konkrete Entscheidungen beantwortet. Vielmehr wurde versucht, uns am langen Arm verhungern zu lassen. Auch ein zuletzt seitens der Jugendamtsleitung (Frau Regina Kleff) angeregtes Gespräch kam am Ende auch nicht zustande.

Purple Schulz (rechts) und unser Vorstandsvorsitzender Christian Reder
Prominente Unterstützung - aber kein Raum
Mehrere bekannte Musiker - darunter Julia Neigel und Purple Schulz - hatten zugesagt, die geplante Mehrgenerationen-Band im Jugendzentrum zu unterstützen und mit den Jugendlichen zu arbeiten. Da es jedoch keine Räumlichkeiten gab, sind diese Termine am Ende geplatzt. Die hier genannten Musiker sind darüber ziemlich verärgert: Purple Schulz teilte unserem Kollegen Christian in einem Gespräch mit, dass er große Lust verspüre, selbst in unserem Rathaus vorstellig zu werden um das Problem persönlich zu klären. Nachdem das groß angelegte Projekt mit der Mehrgenerationen-Band an der Blockade der Stadtverwaltung gescheitert ist, findet das Konzept In wesentlich kleinerem Umfang inzwischen in der Nachbarstadt Herne statt, wo uns aus der Privatwirtschaft ein Proberaum zur Verfügung gestellt wurde. Für einige Jugendliche aus Castrop-Rauxel bedeutet das weite Fahrtwege - obwohl im "BoGi's" eigentlich geeignete Räume verfügbar wären. Spannendes Detail: Zwei der beteiligten Jugendlichen gehen auf das in direkter Nachbarschaft zum "BoGi's" gelegene Gymnasium.
Irritation über Nutzung des Jugendzentrums
Für zusätzliche Irritation sorgte vor wenigen Wochen eine nach unserer Empfindung privat organisierte Veranstaltung des betreffenden Mitarbeiters im "BoGi's", bei der ein öffentliches Rudelgucken zur TV-Sendung The Voice stattfand. Auf Pressefotos sind ausschließlich Erwachsene zu sehen - kein Kind und kein Jugendlicher. Auch wie diese Veranstaltung in den Kinder- uns Jugendförderplan passen soll, wollte sich uns auf den ersten Blick nicht erschließen. Auf Nachfrage bekamen wir vom Jugendamt (einmal mehr) keine Stellungnahme.
Kritik an der Verwaltung
Es herrscht hier Unverständnis darüber, dass unsere ehrenamtlichen Angebote bislang nicht dauerhaft im Jugendzentrum verankert wurden. Unsere Programme passen vollständig in den Förderplan der Stadt, und diese verzichtet auf ein kostenfreies Angebot, das Jugendlichen neue kreative Möglichkeiten eröffnen könnte. Besonders irritiert sind wir darüber, dass persönliche Probleme eines Angestellten eine nützliche Zusammenarbeit und ein die Jugend förderndes Angebot verhindern. Ein einzelner Angestellter stellt sich quer und wird durch die Verwaltung gedeckt und das, obwohl das Jugendzentrum von Steuergeldern finanziert wird und demnach auch der Öffentlichkeit offen stehen sollte. Das Jugendamt selbst äußerte sich bislang nicht umfassend zu dem Vorgang.
Vollständige Aufklärung des Sachverhalts
Unser Vereinsvorsitzender Christian äußerte unlängst auf einer Mitgliederversammlung, dass das Thema noch lange nicht vom Tisch sei. Er fordert eine vollständige Aufklärung dieses Sachverhalts - zur Not auch auf juristischem Wege. In jedem einzelnen Konzept stecken unheimlich viel Arbeit, Zeit und auch Nerven. Besonders ärgerlich ist der bereits angesprochene Punkt, dass prominente Musiker ihr Kommen zugesagt hatten und ihr ebenfalls ehrenamtliches Engagement nicht zustande kommen konnte. Diese völlig unsinnige Blockade findet letzten Endes auf dem Rücken der Kinder und Jugendlichen statt. Interessant wäre zu erfahren, aus welchen konkreten Gründen der Zugang für diese Angebote verwehrt wird. An einer vollen Auslastung des Hauses kann es jedenfalls nicht liegen. Bei dem Übergabetermin eines Schlüssels im Zuge einer Tanztee-Veranstaltung am Anfang des Jahres erzählte eine Jugendliche, die dort in einer Schülerband aktiv ist, unseren Vereinsmitgliedern Christian und Dietmar, dass der Proberaum derzeit mehr leer steht, als genutzt wird.
Darum werden wir uns zeitnah um einen Belegungsplan bemühen, der offenlegt, was im Jugendzentrum in den letzten 10 Jahren tatsächlich angeboten wurde, was derzeit stattfindet und in welchem Umfang. Eine Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerde gegen die Jugendamtsleiterin, Frau Regina Kleff, ist bereits eingereicht worden. Unsererseits wird vermutet, dass man uns deshalb dort nicht haben möchte, weil wir möglicherweise unangenehme Wahrheiten aufdecken könnten, deren konkrete Formen erst über den Belegungsplan sichtbar werden dürften. Über den weiteren Verlauf halten wir euch hier selbstverständlich auf dem Laufenden.
Neuer Versuch am anderen Ort
Derweil wurde uns eine "Zuflucht" in den Räumlichkeiten einer Castrop-Rauxeler Kirche angeboten (so etwas gab es ja in einem "Land vor unserer Zeit" schon einmal). Nachdem die Kirchenleitung von unseren Ideen und den bestehenden Problemen erfahren hatte, lud sie uns ein, die Projekte nun in ihrem Hause umzusetzen. Vor etwa einer Woche trafen wir uns mit dem Kirchenvorstand und wurden uns ziemlich schnell einig: Ab 2026 werden wir in deren Gemeindehaus arbeiten, was uns für unsere Vorhaben sehr gute Voraussetzungen liefert, unsere seit über einem Jahr in der Schublade schlummernden Konzepte endlich in die Tat umzusetzen. Vielen Dank an Pfarrer Wittekind und seine Kollegen.

Das "BoGi's" an der Leonardstraße in Castrop-Rauxel
Schwierige Kontaktaufnahme mit einem Mitarbeiter des Jugendzentrums
Zur Umsetzung vermittelte das Jugendamt unseren Mitgliedern Christian und Dietmar den Kontakt zu einem Mitarbeiter des Jugendzentrums, der auch für die Freizeitangebote zuständig ist. Bereits das erste Treffen im März 2024 ist problematisch verlaufen - der Mitarbeiter erschien nicht zum vereinbarten Termin und sagte diesen auch nicht ab. Auch im darauffolgenden Gespräch zeigte er wenig Interesse am Projekt. Er verabschiedete uns mit den Worten, wir mögen uns mit den fertigen Konzepten wieder bei ihm melden und dann Termine absprechen, wann wir damit ins "BoGi's" gehen können.
In den folgenden Monaten war eine erneute Kontaktaufnahme mit dem Mitarbeiter kaum möglich. Erst kurz vor den Sommerferien kam ein Gespräch zustande. Dabei hatte uns der Mitarbeiter erklärt, man habe sich mit dem Thema im Hause noch nicht beschäftigt und könne vor den Ferien keine Termine abstimmen. Der Ton der Gespräche wurde zunehmend unfreundlicher. Nachdem unser Vorsitzender Christian schließlich das Jugendamt über die Schwierigkeiten informierte, erhielt er eine Nachricht des betreffenden Mitarbeiters, in der ihm mitgeteilt wurde, er solle nicht glauben, noch einmal in "dessen Haus" (!) zu kommen, denn er lasse sich nicht bei seinen Vorgesetzten "anschwärzen". Die Mitteilung wurde kurz darauf aber wieder gelöscht. Das Jugendamt erklärte im Anschluss, dass eine Zusammenarbeit mit uns nun doch nicht möglich sei.
Mediation ohne Durchbruch
Daraufhin schalteten wir die Lokalpolitik in Persona eines Ratsmitglieds der FDP ein, das ein klärendes Gespräch zwischen allen Beteiligten organisierte. Im Spätsommer 2024 trafen sich Vertreter der FDP, des Jugendamts (darunter die Leiterin, Frau Regina Kleff) und unseres Vereins zu einem Vermittlungsgespräch. Dabei wurde seitens des Jugendamtes das Verhältnis zum Mitarbeiter des Jugendzentrums als Hauptproblem genannt. Obwohl wir in dem Gespräch betonten, offen für eine Zusammenarbeit zu sein, kam es zu keinem klaren Ergebnis.
Tanztee startet - weitere Projekte liegen auf Eis
Im Herbst 2024 erhielten wir schließlich die Genehmigung, den Tanztee testweise im "BoGi's" zu veranstalten. Dies geschah allerdings mehr oder weniger durch die Fürsprache des eben erwähnten Lokalpolitikers der FDP. Die Veranstaltung fand schließlich bis Frühjahr 2025 regelmäßig sonntags statt - ohne Beteiligung der Belegschaft des "BoGi's" und in Eigenregie unseres Vereins und dem Bürgerfernsehen CAS-TV. Die Veranstaltungen waren oft so gut besucht, dass zeitweise ein Einlassstopp verhängt werden musste. Im Mai 2025 wurde der Tanztee in eine größere Location verlegt und wird seither gemeinsam mit einer lokalen Tanzschule fortgeführt.
Parallel dazu hoffte unser Verein nun darauf, dass wir weitere, uns eigentlich zugesagte Projekte wie die Mehrgenerationen-Band umsetzen dürfen. Doch entsprechende Anfragen blieben bis heute ohne Rückmeldung oder wurden erst Wochen später ohne konkrete Entscheidungen beantwortet. Vielmehr wurde versucht, uns am langen Arm verhungern zu lassen. Auch ein zuletzt seitens der Jugendamtsleitung (Frau Regina Kleff) angeregtes Gespräch kam am Ende auch nicht zustande.

Purple Schulz (rechts) und unser Vorstandsvorsitzender Christian Reder
Prominente Unterstützung - aber kein Raum
Mehrere bekannte Musiker - darunter Julia Neigel und Purple Schulz - hatten zugesagt, die geplante Mehrgenerationen-Band im Jugendzentrum zu unterstützen und mit den Jugendlichen zu arbeiten. Da es jedoch keine Räumlichkeiten gab, sind diese Termine am Ende geplatzt. Die hier genannten Musiker sind darüber ziemlich verärgert: Purple Schulz teilte unserem Kollegen Christian in einem Gespräch mit, dass er große Lust verspüre, selbst in unserem Rathaus vorstellig zu werden um das Problem persönlich zu klären. Nachdem das groß angelegte Projekt mit der Mehrgenerationen-Band an der Blockade der Stadtverwaltung gescheitert ist, findet das Konzept In wesentlich kleinerem Umfang inzwischen in der Nachbarstadt Herne statt, wo uns aus der Privatwirtschaft ein Proberaum zur Verfügung gestellt wurde. Für einige Jugendliche aus Castrop-Rauxel bedeutet das weite Fahrtwege - obwohl im "BoGi's" eigentlich geeignete Räume verfügbar wären. Spannendes Detail: Zwei der beteiligten Jugendlichen gehen auf das in direkter Nachbarschaft zum "BoGi's" gelegene Gymnasium.
Irritation über Nutzung des Jugendzentrums
Für zusätzliche Irritation sorgte vor wenigen Wochen eine nach unserer Empfindung privat organisierte Veranstaltung des betreffenden Mitarbeiters im "BoGi's", bei der ein öffentliches Rudelgucken zur TV-Sendung The Voice stattfand. Auf Pressefotos sind ausschließlich Erwachsene zu sehen - kein Kind und kein Jugendlicher. Auch wie diese Veranstaltung in den Kinder- uns Jugendförderplan passen soll, wollte sich uns auf den ersten Blick nicht erschließen. Auf Nachfrage bekamen wir vom Jugendamt (einmal mehr) keine Stellungnahme.
Kritik an der Verwaltung
Es herrscht hier Unverständnis darüber, dass unsere ehrenamtlichen Angebote bislang nicht dauerhaft im Jugendzentrum verankert wurden. Unsere Programme passen vollständig in den Förderplan der Stadt, und diese verzichtet auf ein kostenfreies Angebot, das Jugendlichen neue kreative Möglichkeiten eröffnen könnte. Besonders irritiert sind wir darüber, dass persönliche Probleme eines Angestellten eine nützliche Zusammenarbeit und ein die Jugend förderndes Angebot verhindern. Ein einzelner Angestellter stellt sich quer und wird durch die Verwaltung gedeckt und das, obwohl das Jugendzentrum von Steuergeldern finanziert wird und demnach auch der Öffentlichkeit offen stehen sollte. Das Jugendamt selbst äußerte sich bislang nicht umfassend zu dem Vorgang.
Vollständige Aufklärung des Sachverhalts
Unser Vereinsvorsitzender Christian äußerte unlängst auf einer Mitgliederversammlung, dass das Thema noch lange nicht vom Tisch sei. Er fordert eine vollständige Aufklärung dieses Sachverhalts - zur Not auch auf juristischem Wege. In jedem einzelnen Konzept stecken unheimlich viel Arbeit, Zeit und auch Nerven. Besonders ärgerlich ist der bereits angesprochene Punkt, dass prominente Musiker ihr Kommen zugesagt hatten und ihr ebenfalls ehrenamtliches Engagement nicht zustande kommen konnte. Diese völlig unsinnige Blockade findet letzten Endes auf dem Rücken der Kinder und Jugendlichen statt. Interessant wäre zu erfahren, aus welchen konkreten Gründen der Zugang für diese Angebote verwehrt wird. An einer vollen Auslastung des Hauses kann es jedenfalls nicht liegen. Bei dem Übergabetermin eines Schlüssels im Zuge einer Tanztee-Veranstaltung am Anfang des Jahres erzählte eine Jugendliche, die dort in einer Schülerband aktiv ist, unseren Vereinsmitgliedern Christian und Dietmar, dass der Proberaum derzeit mehr leer steht, als genutzt wird.
Darum werden wir uns zeitnah um einen Belegungsplan bemühen, der offenlegt, was im Jugendzentrum in den letzten 10 Jahren tatsächlich angeboten wurde, was derzeit stattfindet und in welchem Umfang. Eine Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerde gegen die Jugendamtsleiterin, Frau Regina Kleff, ist bereits eingereicht worden. Unsererseits wird vermutet, dass man uns deshalb dort nicht haben möchte, weil wir möglicherweise unangenehme Wahrheiten aufdecken könnten, deren konkrete Formen erst über den Belegungsplan sichtbar werden dürften. Über den weiteren Verlauf halten wir euch hier selbstverständlich auf dem Laufenden.
Neuer Versuch am anderen Ort
Derweil wurde uns eine "Zuflucht" in den Räumlichkeiten einer Castrop-Rauxeler Kirche angeboten (so etwas gab es ja in einem "Land vor unserer Zeit" schon einmal). Nachdem die Kirchenleitung von unseren Ideen und den bestehenden Problemen erfahren hatte, lud sie uns ein, die Projekte nun in ihrem Hause umzusetzen. Vor etwa einer Woche trafen wir uns mit dem Kirchenvorstand und wurden uns ziemlich schnell einig: Ab 2026 werden wir in deren Gemeindehaus arbeiten, was uns für unsere Vorhaben sehr gute Voraussetzungen liefert, unsere seit über einem Jahr in der Schublade schlummernden Konzepte endlich in die Tat umzusetzen. Vielen Dank an Pfarrer Wittekind und seine Kollegen.
