
Fotos oben ZDF (KI bearbeitet)
Ein Kommentar von Ronald Toplak
Drei Tage. Drei Tage habe ich gebraucht, um meine Kinnlade wieder hochzubekommen. Schuld war eine gewisse Ikkimel, Rapperin aus Berlin, die morgens um 8.55 Uhr im "Morgenmagazin" stand und mit einer Zeile wie "Bierbauch, Bratwurst, leckerschmecker" die gesamte deutsche Fußballfan-Kultur durch den Kakao zog - meinen Herzensverein Hertha BSC eingeschlossen. Was erlauben Ikkimel?
Mein erster Gedanke: Wer ist diese Frau, und warum kenne ich sie nicht? Mein zweiter Gedanke, drei Tage später, war deutlich unangenehmer: Moment mal. Bin ich das jetzt? Der Typ im Schaukelstuhl, der die Faust ballt? Waldorf und Statler in Personalunion, nur mit Hertha-Schal? Denn ich muss zugeben: Ich habe das alles schon einmal erlebt. Nur auf der anderen Seite der Bühne.
Der DJ von St. Markus
In den frühen 80ern stand ich selbst an den Reglern. Im Gemeindesaal von St. Markus. Ein Abend, zwei Welten. Für die Generation Ü50 gab's Walzer, Jive, Rumba, alles fein säuberlich nach Rezept von Max Greger. Zum Ausklang durfte auch mal die Polonäse Blankenese durch den Saal ziehen, gefolgt vom Ententanz, bei dem selbst die härtesten Kirchenvorstände die Ellbogen schwenkten.
Für mich ein Tanz auf der Rasierklinge, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn später am Abend, wenn die Ü50-Fraktion sich langsam Richtung Ausgang orientierte: dann kamen wir. Motörhead. Ozzy Osbourne. AC/DC. Lange Haare, zerrissene Jeans, Musik direkt aus der Hölle - zumindest für alle, die nicht unter dreißig waren. Wir wollten provozieren. Und, seien wir ehrlich: Wir haben es genossen. Die entsetzten Blicke, das ungläubige Kopfschütteln, die Fassungslosigkeit der Erwachsenen - das war der eigentliche Soundtrack unserer Jugend, nicht die Musik selbst. Meine Oma übrigens brauchte für ihre Schockstarre nicht einmal Motörhead. Da reichte Thomas Gottschalk.
Drei Tage. Drei Tage habe ich gebraucht, um meine Kinnlade wieder hochzubekommen. Schuld war eine gewisse Ikkimel, Rapperin aus Berlin, die morgens um 8.55 Uhr im "Morgenmagazin" stand und mit einer Zeile wie "Bierbauch, Bratwurst, leckerschmecker" die gesamte deutsche Fußballfan-Kultur durch den Kakao zog - meinen Herzensverein Hertha BSC eingeschlossen. Was erlauben Ikkimel?
Mein erster Gedanke: Wer ist diese Frau, und warum kenne ich sie nicht? Mein zweiter Gedanke, drei Tage später, war deutlich unangenehmer: Moment mal. Bin ich das jetzt? Der Typ im Schaukelstuhl, der die Faust ballt? Waldorf und Statler in Personalunion, nur mit Hertha-Schal? Denn ich muss zugeben: Ich habe das alles schon einmal erlebt. Nur auf der anderen Seite der Bühne.
Der DJ von St. Markus
In den frühen 80ern stand ich selbst an den Reglern. Im Gemeindesaal von St. Markus. Ein Abend, zwei Welten. Für die Generation Ü50 gab's Walzer, Jive, Rumba, alles fein säuberlich nach Rezept von Max Greger. Zum Ausklang durfte auch mal die Polonäse Blankenese durch den Saal ziehen, gefolgt vom Ententanz, bei dem selbst die härtesten Kirchenvorstände die Ellbogen schwenkten.
Für mich ein Tanz auf der Rasierklinge, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn später am Abend, wenn die Ü50-Fraktion sich langsam Richtung Ausgang orientierte: dann kamen wir. Motörhead. Ozzy Osbourne. AC/DC. Lange Haare, zerrissene Jeans, Musik direkt aus der Hölle - zumindest für alle, die nicht unter dreißig waren. Wir wollten provozieren. Und, seien wir ehrlich: Wir haben es genossen. Die entsetzten Blicke, das ungläubige Kopfschütteln, die Fassungslosigkeit der Erwachsenen - das war der eigentliche Soundtrack unserer Jugend, nicht die Musik selbst. Meine Oma übrigens brauchte für ihre Schockstarre nicht einmal Motörhead. Da reichte Thomas Gottschalk.
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45 Jahre später, gleiche Kinnlade Und jetzt sitze ich hier, 61 Jahre alt, sehe Ikkimel im Frühstücksfernsehen die männlich dominierte Fankultur des Fußballs sezieren - satirisch, roh, unbequem - und merke: Das Publikum im Studio hat exakt die Gesichter gemacht, die früher meine Eltern gemacht haben. Die Gesichter, die meine Kirchengemeinde gemacht hat, als Lemmy Kilmister aus den Boxen brüllte.
Der Culture Clash zwischen Jung und Alt ist eine Art Naturgesetz der Popkultur. Jede Generation braucht ihre eigene Musik aus der Hölle, um sich von der vorherigen abzugrenzen. Meine Eltern hatten die Rolling Stones und Beatles als Zumutung, ich hatte Rotzkotz (ja, die Platte besitze ich tatsächlich noch), die heutige Jugend hat Ikkimel. Die Sex Pistols von uns heißen heute eben Ikkimel.
Toleranz statt Schaukelstuhl
Die gute Nachricht: Ich muss die Musik nicht mögen, um zu verstehen, was sie tut. Ikkimel treibt patriarchale Strukturen und Klischees genüsslich auf die Spitze - das ist, historisch betrachtet, ziemlich genau das, was Punk und Metal in meiner Jugend auch getan haben, nur mit Fußball statt Kirche als Reibungsfläche. Kaufen werde ich mir die Musik nicht. Aber auflegen? Wenn meine Patenkinder mich auf einer Party darum bitten, werde ich es tun. Vielleicht sogar mit einem kleinen, wohlwollenden Grinsen, so wie ich es mir früher von den Gemeindeältesten gewünscht hätte, als bei uns AC/DC aus den Boxen dröhnte. Fazit nach drei Tagen Kinnladen-Reha: Ich finde Ikkimels Musik nach wie vor scheiße. Und das ist völlig in Ordnung - solange ich nicht vergesse, dass ich damit soeben ganz offiziell, mit Handschlag und Übergabeprotokoll, den Staffelstab der ewig Empörten übernommen habe. Willkommen im Club, Waldorf. Rutsch mal rüber, Statler. Ein bisschen Toleranz, liebe Ü60-Fraktion. Dann ist alles gut. Auch wenn's wehtut. Und an der Kinnlade zieht.
Ein weiterer Kommentar von Christian Reder:
Ich bin da nicht ganz der Meinung meines geschätzten Kollegen Ronald. Auch wenn er in dem Punkt recht hat, dass unsere Eltern ebenfalls die Nasen gerümpft haben, als wir nach ihren Lieblingen Mireille Matthieu, Roger Whittaker und Gitte Henning unsere Platten ausgepackt und gespielt haben (bei ihm waren es die Hardrock-Bands aus den Siebzigern, bei uns waren es Die Ärzte und alles, was die NDW hergab), so gab es doch große Unterschiede zu Ronalds und meiner Zeit und der heutigen ...
Damals gab es keine TV-Auftritte von Künstlern, deren Texte in irgendeiner Form anstößig waren. Und wenn „versehentlich“ doch mal eine Band eingeladen wurde, deren Text nach näherem Draufschauen dann doch nicht den Geschmack der Redaktion traf, musste diese dann eben die B-Seite ihrer Single vortragen. So passierte es der Gruppe SILLY zum Beispiel 1986, als man seitens des ÖRR im Text von „Bataillon d’amour“ dann doch etwas Anstößiges fand.
Und auch im Plattenladen wurden wir vor ganz, ganz bösen Kapellen von hoher Stelle beschützt. Was habe ich mir Mitte der Achtziger die Hacken krumm gelaufen, um an das Album „Debil“ von Die Ärzte zu kommen. Darauf enthalten waren die Lieder „Claudia hat 'nen Schäferhund“ und „Schlaflied“. Die Platte kam raus, und ruckzuck kam die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften um die Ecke und indizierte sie umgehend weg. Keine Chance mehr für uns Kids, in den Plattenladen zu gehen und diese LP zu kaufen. Gleiches passierte mit dem dritten und nach sich selbst benannten Album von Die Ärzte drei Jahre später. Hier war das Lied „Geschwisterliebe“ Stein des Anstoßes. Aus heutiger Sicht komplett lächerlich – und damals eigentlich auch schon.
Natürlich waren unsere Eltern not amused, dass wir uns so ein Zeug um die Ohren haben wehen lassen. Aber auch sie kamen nicht umhin, das Ganze mit einem amüsierten Lächeln zu quittieren. Das dürfte im Fall von IKKIMEL etwas anders sein. Denn in ihren Texten geht es richtig zur Sache. Ihren Gossenjargon werde ich hier nicht schriftlich wiedergeben. Und das Erkunden ihrer völligen Talentlosigkeit, was Rap und Stimme betrifft, überlasse ich dem interessierten Leser, wenn er sich das hier eingebettete Video oder andere von ihr anschaut. Auf jeden Fall fragt man sich unweigerlich, wo denn hier die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften bleibt. Und mehr noch: Wann denn der Kopf des für den Auftritt der Berliner „Künstlerin“ im Morgenmagazin des ZDF verantwortliche Redakteur, bei dem auch schulpflichtige Kinder als Gäste im Publikum saßen, endlich ins Rollen kommt. Zu Ronalds und meiner Jugendzeit wäre der Mitarbeiter schon kurz nach der Sendung zum Stempeln geschickt worden. Aber wahrscheinlich wird auch dieser Vorfall einmal mehr ohne Konsequenzen bleiben.
Dabei wäre es mal lustig zu erfahren, was der oder die Mitarbeiter(in) sich dabei gedacht haben, in einer sonst eher als Einschlafhilfe bekannten Frühmorgensendung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen einen solchen Musik-Act auftreten zu lassen, der im Fernsehen gar nichts zu suchen hat und auf der Bühne eigentlich auch nur nach 0 Uhr Zutritt haben dürfte.
Nein, ich bin nicht prüde. Ja, ich habe auch ein lockeres Mundwerk. Aber das hier hat nichts mit Kunst zu tun. Handwerklich nicht und inhaltlich schon gar nicht. Das ist reine Provokation und der Versuch herauszufinden, wie weit man eigentlich noch gehen kann. Ich will jetzt gar nicht in das gleiche Horn hineinblasen wie all die anderen Zeitgenossen, die schon länger nach der Abschaffung der Rundfunkgebühr schreien. Denn viel Geld gibt man ja für Künstler im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht mehr aus. Sie werden bekanntlich mit einem Butterbrot abgespeist, sprich: Sie kriegen eine Unkostenpauschale und sollen gefälligst dankbar sein, dass ihnen das Fernsehen eine Plattform bietet. Daher könnt ihr euch alle entspannen: Hier ist nicht viel Geld geflossen. Das soll nicht der Grund zur Aufregung sein. Aber über den Fakt, dass die hier schon mehrfach genannte Bundesprüfstelle, die sich heute Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz nennt, scheinbar genauso komplett versagt hat wie der ZDF-Senderchef (einmal mehr), dürfte für meinen Geschmack durchaus ausgiebig diskutiert werden. Schönen guten Abend.
Der Culture Clash zwischen Jung und Alt ist eine Art Naturgesetz der Popkultur. Jede Generation braucht ihre eigene Musik aus der Hölle, um sich von der vorherigen abzugrenzen. Meine Eltern hatten die Rolling Stones und Beatles als Zumutung, ich hatte Rotzkotz (ja, die Platte besitze ich tatsächlich noch), die heutige Jugend hat Ikkimel. Die Sex Pistols von uns heißen heute eben Ikkimel.
Toleranz statt Schaukelstuhl
Die gute Nachricht: Ich muss die Musik nicht mögen, um zu verstehen, was sie tut. Ikkimel treibt patriarchale Strukturen und Klischees genüsslich auf die Spitze - das ist, historisch betrachtet, ziemlich genau das, was Punk und Metal in meiner Jugend auch getan haben, nur mit Fußball statt Kirche als Reibungsfläche. Kaufen werde ich mir die Musik nicht. Aber auflegen? Wenn meine Patenkinder mich auf einer Party darum bitten, werde ich es tun. Vielleicht sogar mit einem kleinen, wohlwollenden Grinsen, so wie ich es mir früher von den Gemeindeältesten gewünscht hätte, als bei uns AC/DC aus den Boxen dröhnte. Fazit nach drei Tagen Kinnladen-Reha: Ich finde Ikkimels Musik nach wie vor scheiße. Und das ist völlig in Ordnung - solange ich nicht vergesse, dass ich damit soeben ganz offiziell, mit Handschlag und Übergabeprotokoll, den Staffelstab der ewig Empörten übernommen habe. Willkommen im Club, Waldorf. Rutsch mal rüber, Statler. Ein bisschen Toleranz, liebe Ü60-Fraktion. Dann ist alles gut. Auch wenn's wehtut. Und an der Kinnlade zieht.
Ein weiterer Kommentar von Christian Reder:
Ich bin da nicht ganz der Meinung meines geschätzten Kollegen Ronald. Auch wenn er in dem Punkt recht hat, dass unsere Eltern ebenfalls die Nasen gerümpft haben, als wir nach ihren Lieblingen Mireille Matthieu, Roger Whittaker und Gitte Henning unsere Platten ausgepackt und gespielt haben (bei ihm waren es die Hardrock-Bands aus den Siebzigern, bei uns waren es Die Ärzte und alles, was die NDW hergab), so gab es doch große Unterschiede zu Ronalds und meiner Zeit und der heutigen ...
Damals gab es keine TV-Auftritte von Künstlern, deren Texte in irgendeiner Form anstößig waren. Und wenn „versehentlich“ doch mal eine Band eingeladen wurde, deren Text nach näherem Draufschauen dann doch nicht den Geschmack der Redaktion traf, musste diese dann eben die B-Seite ihrer Single vortragen. So passierte es der Gruppe SILLY zum Beispiel 1986, als man seitens des ÖRR im Text von „Bataillon d’amour“ dann doch etwas Anstößiges fand.
Und auch im Plattenladen wurden wir vor ganz, ganz bösen Kapellen von hoher Stelle beschützt. Was habe ich mir Mitte der Achtziger die Hacken krumm gelaufen, um an das Album „Debil“ von Die Ärzte zu kommen. Darauf enthalten waren die Lieder „Claudia hat 'nen Schäferhund“ und „Schlaflied“. Die Platte kam raus, und ruckzuck kam die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften um die Ecke und indizierte sie umgehend weg. Keine Chance mehr für uns Kids, in den Plattenladen zu gehen und diese LP zu kaufen. Gleiches passierte mit dem dritten und nach sich selbst benannten Album von Die Ärzte drei Jahre später. Hier war das Lied „Geschwisterliebe“ Stein des Anstoßes. Aus heutiger Sicht komplett lächerlich – und damals eigentlich auch schon.

Natürlich waren unsere Eltern not amused, dass wir uns so ein Zeug um die Ohren haben wehen lassen. Aber auch sie kamen nicht umhin, das Ganze mit einem amüsierten Lächeln zu quittieren. Das dürfte im Fall von IKKIMEL etwas anders sein. Denn in ihren Texten geht es richtig zur Sache. Ihren Gossenjargon werde ich hier nicht schriftlich wiedergeben. Und das Erkunden ihrer völligen Talentlosigkeit, was Rap und Stimme betrifft, überlasse ich dem interessierten Leser, wenn er sich das hier eingebettete Video oder andere von ihr anschaut. Auf jeden Fall fragt man sich unweigerlich, wo denn hier die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften bleibt. Und mehr noch: Wann denn der Kopf des für den Auftritt der Berliner „Künstlerin“ im Morgenmagazin des ZDF verantwortliche Redakteur, bei dem auch schulpflichtige Kinder als Gäste im Publikum saßen, endlich ins Rollen kommt. Zu Ronalds und meiner Jugendzeit wäre der Mitarbeiter schon kurz nach der Sendung zum Stempeln geschickt worden. Aber wahrscheinlich wird auch dieser Vorfall einmal mehr ohne Konsequenzen bleiben.
Dabei wäre es mal lustig zu erfahren, was der oder die Mitarbeiter(in) sich dabei gedacht haben, in einer sonst eher als Einschlafhilfe bekannten Frühmorgensendung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen einen solchen Musik-Act auftreten zu lassen, der im Fernsehen gar nichts zu suchen hat und auf der Bühne eigentlich auch nur nach 0 Uhr Zutritt haben dürfte.
Nein, ich bin nicht prüde. Ja, ich habe auch ein lockeres Mundwerk. Aber das hier hat nichts mit Kunst zu tun. Handwerklich nicht und inhaltlich schon gar nicht. Das ist reine Provokation und der Versuch herauszufinden, wie weit man eigentlich noch gehen kann. Ich will jetzt gar nicht in das gleiche Horn hineinblasen wie all die anderen Zeitgenossen, die schon länger nach der Abschaffung der Rundfunkgebühr schreien. Denn viel Geld gibt man ja für Künstler im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht mehr aus. Sie werden bekanntlich mit einem Butterbrot abgespeist, sprich: Sie kriegen eine Unkostenpauschale und sollen gefälligst dankbar sein, dass ihnen das Fernsehen eine Plattform bietet. Daher könnt ihr euch alle entspannen: Hier ist nicht viel Geld geflossen. Das soll nicht der Grund zur Aufregung sein. Aber über den Fakt, dass die hier schon mehrfach genannte Bundesprüfstelle, die sich heute Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz nennt, scheinbar genauso komplett versagt hat wie der ZDF-Senderchef (einmal mehr), dürfte für meinen Geschmack durchaus ausgiebig diskutiert werden. Schönen guten Abend.
